Lokales Archäologisches Museum von Palepafos

Beschreibung

Das Museum befindet sich in einem wunderschönen gotischen Gebäude mit einem zentralen Innenhof, der im 13. Jahrhundert von den Königen von Lusignan erbaut wurde. Es befindet sich in der archäologischen Stätte von Palepafos im heutigen Kouklia, 16 km südwestlich der Stadt Paphos. Im Mittelalter war es das Zentrum der regionalen Verwaltung und Aufsicht über die Zuckerproduktion, während es in der späteren osmanischen Zeit in das Verwaltungszentrum des Anwesens Kouklia umgewandelt und zu Beginn des letzten Jahrhunderts verlassen wurde. Die Sammlung des Museums ist in zwei Räumen untergebracht und umfasst Funde aus den Ausgrabungen des Heiligtums der Aphrodite sowie aus den Nekropolen des weiteren Gebiets.

Die Exponate des ersten Raumes stammen aus der Spätbronzezeit bis zur Römerzeit und aus dem angrenzenden Aphrodite-Heiligtum. Hier ist auch der konische Stein, der die Anwesenheit der geehrten Göttin war. Unter den Exponaten befindet sich der beeindruckende Kalksarkophag aus dem 6. Jahrhundert v. Chr., Ein einzigartiger Fund, der 2006 im Gebiet von Kato Alonia entdeckt wurde. Es hat eine Fresko-Bemalte Dekoration mit Szenen, die von den homerischen Epen inspiriert sind: Die Hauptansicht zeigt eine Kriegsszene mit Herkules in der Mitte, während die andere Seite des Sarkophags die Flucht von Odysseus und seinen Gefährten aus der Höhle der Zyklopen zeigt.

Der zweite Raum des Museums zeigt Funde aus den reichen Nekropolen der Region vom 2. Jahrtausend v. Chr. Bis zum Mittelalter. Die Exponate hier werden chronologisch angezeigt. Beim Betreten des Geländes können Besucher archäologisches Material aus der Vorgeschichte bis zur Römerzeit sehen: Steinwerkzeuge, Metallgegenstände, Töpferwaren, Schmuck, Tonfiguren, Inschriften und Skulpturen. In der Mitte der Halle befinden sich architektonische Überreste, darunter ionische und korinthische Säulen.

Der letzte Teil des Geländes ist mit byzantinischen und mittelalterlichen Gegenständen belegt. Hier sehen Sie nützliche Gefäße für die Zuckerherstellung aus dem angrenzenden Gebiet „Stavri“ sowie bemerkenswerte Exemplare glasierter Keramik, sowohl lokale als auch gelistete. Ebenfalls tief im Raum sind zwei venezianische Kanonen.

Öffnungszeiten:
Winterzeiten (16. September bis 15. April): Montag bis Sonntag: 8.30 bis 17.00 Uhr
Sommerzeiten (16. April bis 15. September): Montag – Sonntag: 8.30 – 19.30 Uhr

Einzelheiten

Kategorie: Museen


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