Osmanische Bäder

Beschreibung

Auch bekannt als Eboubekir, die Dampfbäder der Stadt sind jetzt in der Nähe des alten Marktes. Sie wurden 1592 von Mehmet Bey Ebubekir, dem Gouverneur der Region Paphos, in der Nähe von Yeni Cami wieder aufgebaut. Das Gebäude, in dem die Bäder betrieben wurden, ist mit Kuppeln bedeckt, die charakteristische lichtlöcher aufweisen, Dächer, einmal mit Glas bedeckt. Dies sind die einzigen öffnungen, aus denen natürliches Licht in das Gebäude eindrang, das normalerweise mit Lampen und Kronleuchtern gefüllt war.

Im inneren wurde es in drei Haupträume mit unterschiedlicher Nutzung unterteilt: die Umkleidekabine, das lauwarme und das warme Fach. iese Einrichtung diente hauptsächlich funktionalen Zwecken, war jedoch auch religiöser Natur, da ihre drei Teile mit den drei im Koran definierten symbolischen Stufen des Bades harmonierten: Reinigung, Verjüngung und Genuss.

ls man das Dampfbad betrat, trat man zuerst in eine kalte Lounge ein, in die Umkleidekabine, wo er seine Kleidung verließ und seine Handtücher bekam. Dann ging er in das lauwarme Abteil, wo die erste Reinigung durchgeführt wurde, und blieb dort, bis sich sein Körper an die Temperatur gewöhnt hatte, die 25 ° C erreichte. Schließlich wurde er mit Dampf und heißem Wasser in das wärmere Abteil geführt, wo die Temperatur 38 ° C – 40 ° C erreichte. In der Mitte des Raumes wurde der Boden angehoben, um den „Nabelstein“ zu formen, wo die Reinigung von qualifiziertem Personal durchgeführt wurde, das einen „Kammhandschuh“ schrubbte. Ergänzt wurde dieser Prozess durch das Auftragen von Ölen und Kosmetika.

Die Bäder waren ein Bezugspunkt im Leben der Muslime, da die regelmäßige Reinigung des Körpers von der islamischen Religion diktiert wurde. Dieses Ritual hatte sogar eine kleine Feier, als es um wichtige Ereignisse im menschlichen Leben ging. Ein Beispiel war das Badezimmer der Braut, die in einem Fest mit Musik endete.

Das Denkmal wurde 2015 restauriert und seitdem als Kulturzentrum der Gemeinde Paphos genutzt.

Einzelheiten

Kategorie: Archäologische Stätten


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